Dampfross Hamburg
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Die Spieler der Dampfrossrunde

ZurückChristian

Stiftfarbe grün
Dampfross grün
Charakter

Respekt nötigt der Hattrick in der Jahreswertung Ende der 80er-Jahre ab. Ursächlich begründet ist dies bemerkenswert konstante hohe Niveau in Christians Grundlegung der Psychologie. Maskiert als Punktelieferant (z. B. unter Hinweis auf die zu wenigen in der Aufbauphase angeschlossenen Städte) versteht er die Verrechnungsangebote auf sein Girokonto zu verbuchen. Auch als objektiv chancenloser Verhandlungspartner gelingt es ihm durch geschicktes Pokern sich abzeichnende Vereinbarungen zu torpedieren und gewissermaßen Ablaßbriefe zu verkaufen. Zeichnet sich für den Herrn auch nur ein mittelmäßiger Abendschnitt ab, werden die Mitspieler mit Psychoterror traktiert, indem schlechte Laune verbreitet wird. Da am Dampfross-Abend trotz aller Konkurrenz die Harmonie gesucht wird, schiebt einer der Freunde ihm schnell ein paar Punkte zu, zumeist sein Mitbewohner, Herr Keil, der noch bis zum darauffolgenden Sonntag die Sache auszubaden hätte.

Das versaute, also zu hoch angesetzte Anspruchsniveau führt bei völlig unbefriedigenden Leistungen zu einem kurzzeitigen Aufblitzen von Irrationalitäten (da werden als S.Starter gern schon einmal 17 Punkte bei einem Rennen investiert).

Zu beobachten ist eine eklatante Diskrepanz zwischen guter Aufbauphase und der gigantischen Häufigkeit der Rennteilnahmen einerseits und der vergleichweisen mickerigen Würfelausbeute bei den Rennen. Man achte auf die klassische l zum Auftakt. Trotzdem ist der Herr häufig als Erster im Ziel, weil er durch stringent strategische Bauweise den kürzesten Weg hat.

Tip: Keine Schultzschen Ablaßbriefe kaufen.

Die abgebildeten Karten sind geistiges Eigentum
der Dampfroßgruppe Hamburg